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(erster, vorläufiger) Bericht über das vierte IKEK-Forum

Das vierte und abschließende Forum des IKEK (integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts) fand am 28. Oktober in Ransel statt –in der brechend vollen „Landlust“ am Landmuseum: Es mussten Stühle herbeigeholt werden und es wurde zusammengerückt.

Auf dem Programm stand u.a. der Bericht von der Fragebogen-Aktion im Rahmen des IKEK: Auch ich hatte Manschetten vor der mit Befragungen verbundenen Arbeit. Herr Mainz aus Espenschied war nicht nur Mit-Konzipierer des Bogens, er wertete ihn offenbar auch alleine aus. Damit hat er sich ein extra-großes Lob verdient. Er referierte auszugsweise aus den Befragungsergebnissen –die aufgrund des Rücklaufs von zwar über 12% (251 Bögen) keine signifikant statistischen Aussagen ermöglicht. Ein klitzekleines Erfolgserlebnis für die Lorcher Kernstadt: Mit 148 Bögen war der größte Ortsteil überproportional vertreten –immerhin bei der Befragung waren die „Kern-Lorcher“ mal bei der Teilhabe überdurchschnittlich vertreten.

Als Stimmungsbild konnte ich herausziehen, dass die ganz überwiegende Mehrheit ihren Heimatort positiv sieht, aaaaber … : Es wurde schon deutlich, dass in vielen Bereichen der Bedarf an Verbesserungen besteht –exemplarisch seien die Kinderbetreuung, der öffentliche Nahverkehr, das Ortsbild genannt (neben dem Lamento über zu hohe Kosten/Gebühren).

Dann wurde der Stand des Verfahrens illustriert: es folgt die Abstimmung mit der Wirtschafts- und Infrastruktur-Bank des Landes (WI-Bank ), die über die finanzielle Förderwürdigkeit entscheiden. Die Stadtverordneten entscheiden nachfolgend über die Umsetzung dieser Planungen. Mit einer Abschlussveranstaltung läuft dann das IKEK aus. Und dann (wenn die Hürden genommen sind) geht es los – mit der Umsetzung, die parallel zur bereits gestarteten privaten Dorfentwicklung als öffentliche Dorfentwicklung 10 Jahre (oder gefördert „knapp 1 Mio. Euro" lang) dauern kann –und darüber hinaus weiterlaufen darf. Alle Projekte müssen entwickelt und in ihren Kostenrahmen definiert werden, bei dem die WI-Bank mit der höchstmöglichen Förderung von 75% (maximal etwa 700.000 Euro plus eventueller, nicht abgerufener Zusatzfördermittel) die Umsetzung unterstützt – das Stadtparlament muss jeweils über die fehlenden 25% entscheiden. Deshalb sollte man zuerst angehen, was nicht so viel Geld erfordere und somit problemloser ohne große Haushaltsansätze beschlossen werden kann.

Anschließend wandten wir uns über die Leitprojekte den Startprojekten zu –laut Definition die, bei welchen man sofort mit der Diskussion über die Umsetzung beginnen kann, die also keine großen Vorarbeiten benötigen. Ich war schon zuvor begeistert, dass das Planungsbüro Pro Regio neben den Handlungsfeldern Ehrenamt/Soziales und Freizeit/Tourismus/Natur/Kultur die Siedlungsentwicklung und die Infrastruktur (Wirtschaft/Versorgung/Bildung/technische Infrastruktur) „zusammengelegt“ hatte und somit auf drei Handlungsfelder reduzierte. Die Anwesenden liefen allerdings zu Hochform auf und reduzierten aus den vielen möglichen Projekten drei Startprojekte heraus, die ich (mangels Protokoll und aufgrund einer längeren Toiletten- und Passiv-Rauch-Pause) vorläufig (und ohne Gewähr) so „benamse“/benenne:

1. Orte des soziale Lebens in allen Ortsteilen (auch Plätze im Freien mit den dazugehörigen Aktivitäten)

2. ein Rund(wander)weg, der alle Ortsteile verbindet und diese Orte erschließt (ebenfalls mit Erlebnis-Charakter wie z.B. einem Abschnitt als Barfußpfad und möglichst als Verbindung(en) zwischen den Welterben Mittelrheintal und Limes )

3. ein „Vermarktungskonzept“, sowohl als Tourismuskonzept als auch als „interne Kommunikation“, also als Bewerbung des Vorhandenen und im IKEK Erarbeiteten für die Einwohner und auch Neu-Bürger(innen)

Es wurden unglaublich schnell (auch noch während meiner Verschnauf-Pause) Verantwortliche bzw. (Start-)Projekt-Paten und pro Ortsteil Multiplikatoren gefunden … dazu mehr, wenn ich es sicher weiß. Ich war baff, dass dieser zweite und befürchtet aufwändigere Teil mit den Startprojekten und Paten so blitzschnell und effektiv bearbeitet wurde. (Vielleicht sollte ich öfter rausgehen … .)

Wichtig ist: Die Startprojekte sind in der Diskussion, können sich noch verändern und daher ist die Namensgebung auch eher eine Aufgabenbeschreibung als eine abschließende Definition. Aber klar herausgearbeitet wurde: (Er-)Lebens-PlätzeWege, die sie erlebnisreich verbinden – die Kommunikation über diese Wege und Plätze. Wie ich finde, eine gute Wahl und ein guter Start-Arbeitsauftrag für uns Espenschied-Lorchhausen-Ransel-Ranselberg-Wollmerschied-Lorcher.

29.10.13 15:14
 
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