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   7.08.13 20:00
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Information "Miteinander" in Ransel

Vermutlich unwetterbedingt ging es später los in Ransels Ortsmitte im Gasthaus "Deutsches Haus". Unser "amtlicher Betreuer" Herr Gottlieb Schmitt vom Amt für den Ländlichen Raum in Hadamar war längst da und testete die Küche des Hauses. Mehrfach ging es wieder in die Grundsatz-Diskussion, wann man endlich nicht mehr nur rede, sondern handle -ich fand sie gerade an diesem Abend nicht hilfreich: meine Meinung ist, dass man das "Miteinander" nicht einfach "anpacken" oder "anfangen" kann. Auf jeden Fall wurden heute keine Begriffe auf Themenkärtchen gesammelt, sondern vom Start weg losdiskutiert.

Natürlich ist der Bericht vom Abend durch meine persönliche und vielleicht auch durch eine "Talstädter" Brille gefärbt: Ich bemühe mich um Neutralität, bin aber für Hinweise und Kommentare dankbar und werde diese auch nicht zensieren, sondern publizieren (sofern nicht beleidigend usw.). Ich will auch nicht verheimlichen, dass die Wollmerschieder Beteiligung spitzenmäßig war, ebenso die Ranseler -mehr sag' ich nicht, denn loben ist besser wie "schenne".

Bei der Diskussion zum Thema (Miteinander gestalten!) fiel mir auf, dass stadtweit mehr Austausch unter den Vereinen gewünscht wurde. Aus der Möglichkeit, Termine an die Stadt zu melden (und so Überschneidungen vorzubeugen -was nicht super funktioniert), könnte ein Modell werden, bei dem mehr Austausch stattfindet. Gemeinschaftshäuser wurden zweischneidig gesehen -einerseits als wichtiger Treffpunkt, andererseits vielleicht auch als "Sargnagel" der letzen Gastronomie im Ort: Das würde natürlich dem zweiten "Megathema" Tourismus schaden.

Daneben (vielleicht auch deckungsgleich) wurde über Teams Aktiver aus allen Ortsteilen nachgedacht, die bestimmte Vorhaben verantwortlich durchführen: die Realisierung von (Themen-)Wegen zwischen allen Ortsteilen (wie z.B. einem Barfußpfad), eben eine Koordinierung und Austausch unter den Vereinen... .

Auch wurde eingebracht, das Mehr-Generationen-Konzept "rund um das Ranseler Dorfgemeinschaftshaus", das mit dem Erhalt des inzwischen geschlossenen Kindergartens in Ransel verbunden war, in veränderter Form wieder aufzugreifen. In diesem Zusammenhang wurde kritisiert, dass die Lorcher Kinder nach Schließung der Hauptschule und dieses Kindergartens stadtweit weniger zusammenkommen, sich im Gegenteil auf weiter auseinanderliegende Einrichtungen verteilten.

Mehrfach angesprochen wurde die Befürchtung, dass "die Politik" das von den Einwohner(inne)n erarbeitete Konzept nicht umsetzen wolle oder mangels städtischer Mittel nicht umsetzen könne: Tatsächlich, schilderte das Planungsbüro Pro Regio, entscheide die Stadtverordnetenversammlung über städtische Finanzen (*) und damit auch über den Lorcher Anteil an der Finanzierung von Projekten. Aber erstens müsse nicht jede Maßnahme viel Geld kosten und zweitens müsse man sich ggf. andere Vertreter wählen, die die Wünsche der Bürger umsetzen.

Ich fand, es war ein gelungener Abend -ich habe viel gelernt.

(*) Natürlich entscheidet zudem die kommunale Finanzaufsicht, im Fall der "Schutzschirm"-Kommune Lorch das Regierungspräsidium Darmstadt.

7.8.13 07:17
 
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